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Selina Eckstein·2. April 2025
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Selina Eckstein·2. April 2025
Der amtierende Deutsche Meister ist aus dem DFB-Pokal geflogen. Bayer Leverkusen scheiterte im Halbfinale an Arminia Bielefeld. Doch es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Deutscher Meister in der darauffolgenden Saison im Pokal blamierte. Vor allem die Bayern können ein Lied davon singen.
Hier die bisherigen Pokal-Blamagen.
Der Hamburger SV scheitert in der dritten Runde an Zweitligist Kickers Offenbach mit 0:2.
Als Überraschungsmeister von 1984 scheiterte der VfB Stuttgart im Achtelfinale im Elfmeterschießen am 1. FC Saarbrücken.
Der Rekord-Pokalsieger Bayern München verlor in der ersten Runde gegen den Amateurklub aus Weinheim mit 0:1.
Nach 1984 erwischte es die Schwaben 1992 erneut. Schon in der 2. Runde verlor der VfB gegen Hansa Rostock mit 2:0.
Auch dieses Mal waren die Bayern wieder beteiligt. Der TSV Vestenbergsgreuth siegte ebenfalls in der ersten Runde mit 1:0 gegen den Deutschen Rekordmeister.
Borussia Dortmund wiederum verlor in der zweiten Runde ziemlich deutlich gegen den Zweitligisten aus Freiburg mit 0:3.
Als Double-Gewinner fuhr Bayern München im Februar 2004 an den Aachener Tivoli, nur um dort gegen den Zweiligisten zu scheitern. Ein schwacher Trost für den Rekordmeister: Die Alemannia zog sogar noch bis ins Finale ein.
Als amtierender Meister im DFB-Pokal blamieren? Das schaffte der VfB Stuttgart auch im dritten Anlauf. Im Elfmeterschießen war im Februar 2008 gegen Carl Zeiss Jena Schluss.
Und schon wieder die Bayern: Dieses Mal durften sich die Kieler nach dem Elfmeterschießen über einen Sieg gegen den Deutschen Meister freuen.
Noch gar nicht so lange her ist Bayerns Pokal-Debakel gegen den Drittligisten aus Saarbrücken.
Und nun reiht sich auch Bayer Leverkusen in diese Liste ein. Darauf hätte die Werkself sicher auch gerne verzichtet.
📸 Christof Koepsel - 2025 Getty Images