90PLUS
·28. März 2025
Shootingstar Woltemade: Zwei Klubs aus der Premier League haben Interesse

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·28. März 2025
Nick Woltemade ist derzeit einer der Shootingstars der Bundesliga. Der groß gewachsene Stürmer weckt bereits Interesse aus der Premier League.
Als der VfB Stuttgart vor der Saison Nick Woltemade ablösefrei aus Bremen holte, waren die Zweifel groß, ob der Stürmer sich bei einem Champions-League-Teilnehmer durchsetzen kann. Die Kritiker schienen zunächst Recht zu behalten, Sebastian Hoeneß nominierte ihn nicht für die Königsklasse. Mittlerweile hat der U21-Nationalspieler jedoch einen kometenhaften Aufstieg hingelegt und steht laut Sport Bild bereits bei zwei Vereinen aus der Premier League auf dem Zettel.
Demnach soll neben dem FC Everton auch Brighton and Hove Albion die Fühler nach dem 23-Jährigen ausgestreckt haben. Die Seagulls werden vom deutschen Coach Fabian Hürzeler trainiert und sicherten sich vor der Saison bereits die Dienste von Brajan Gruda. Auch beim FC Bayern soll der 1,98m große Angreifer ein Thema sein.
Woltemade erzielte für den VfB Stuttgart bisher neun Tore in 21 Bundesligaspielen und ist wegen der Formschwankungen von Ermedin Demirovic und Deniz Undav derzeit so etwas wie die Lebensversicherung der Schwaben. In der zurückliegenden Länderspielpause hatten bereits viele mit der Berufung in die A-Nationalmannschaft gerechnet. Woltemade blieb jedoch bei der U21, für die er bei der EM im Sommer eine Schlüsselfigur sein soll. Im Test gegen Spanien traf der Ex-Bremer beim 3:1-Sieg der deutschen Auswahl dreifach, darunter ein feines Lupfer-Tor nach elegantem Dribbling im Strafraum.
Mit einem Abgang aus Stuttgart beschäftigt sich der Stürmer aktuell nicht, sein Fokus liegt voll und ganz auf dem Saison-Endspurt. Der Vizemeister der Vorsaison, der wohl bei Angeboten über 40 Millionen Euro gesprächsbereit wäre, steht vor dem 27. Spieltag auf dem zehnten Platz der Bundesliga. Im Halbfinale des DFB-Pokals wartet RB Leipzig auf die Mannschaft von Sebastian Hoeneß.
(Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)