FCBinside.de
·2 April 2025
Eberl bei Bayern „auf dünnem Eis“? Freund wird als Nachfolger gehandelt

In partnership with
Yahoo sportsFCBinside.de
·2 April 2025
Die Stimmung beim FC Bayern ist offenbar angespannt. Max Eberl scheint nicht mehr unantastbar, als eine Nachfolge-Option wird Sportdirektor Christoph Freund ins Spiel gebracht.
Es ist keine einfache Zeit, die Max Eberl aktuell zu überstehen hat. Rund um die Säbener Straße wird auf einmal viel spekuliert. Eines der großen Probleme: Eberl ist dazu angehalten, Kosten zu senken, der Etat ist angesichts des schrumpfenden Festgeldkontos viel zu hoch. Die letzten Wochen aber sahen anders aus. Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich verlängerten, alle zu Bezügen von rund 20 Millionen Euro.
Die Münchner tz berichtet nun: Um das große Sparziel trotzdem zu erreichen, hat Eberl eine Liste mit Spielern erstellt, die er zum Verkauf stellt. Der Sportvorstand muss liefern, seine Aufzählung hat er intern wohl bereits präsentiert. Scheitert dies erneut, steht Eberl laut dem Bericht auf „dünnem Eis“ und seine Zukunft sei ungewiss. Im Hintergrund werden demnach bereits Überlegungen angestellt, wie ein möglicher Eberl-Abgang aufgefangen werden könnte. Eine Option soll Sportdirektor Christoph Freund sein.
Der Österreicher, der 2023 als Salzburg nach München kam, ist aktuell als Sportdirektor tätig und scheint vor allem beim Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen hoch im Kurs stehen.
Steigt Freund also auf und arbeitet künftig eine Etage weiter oben? Bislang dringt nicht nach außen, welcher Teil des Duos für welche Entscheidungen zuständig ist. Von Eberl und Freund wird derzeit auch eine Stellungnahme zum Thema Thomas Müller erwartet.
Hier hatte Eberl noch vor wenigen Wochen gesagt: Würde Müller weitermachen wollen, wäre das bei einem Spieler seines Stellenwerts sicher „ein kurzes Gespräch“. Nun sieht es vielmehr danach aus, als würde Müllers aktive Karriere beim FC Bayern ein Ende finden.