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·4 April 2025
Löw nach Pokal-Aus: "Nicht tiefer in die Wunde reingehen"

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·4 April 2025
Zsolt Löw will vor seiner Bundesliga-Premiere als Interimstrainer des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig die Pokal-Pleite aus den Köpfen seiner Mannschaft bekommen. Nach dem schmerzhaften Halbfinal-Aus beim VfB Stuttgart (1:3) am Mittwoch sei sowohl die körperliche als auch mentale Regeneration wichtig gewesen, erklärte der 45-Jährige: „Wir wollten die Spieler nicht mit Bildern überfrachten und nochmal tiefer reingehen in die Wunde.
Stattdessen legte Löw, der nach dem Aus von Marco Rose am vergangenen Sonntag als Übergangslösung bis Sommer präsentiert worden war, vor dem Duell mit seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) den Fokus auf die positiven Aspekte. „Wir haben einfach nur gezeigt, wie es statistisch aussah. Ich weiß, Statistik gewinnt keine Spiele“, betonte Löw. Dennoch sei seine Mannschaft in vielen Bereichen besser gewesen. Bezüglich der „Herangehensweise und des Engagements“ habe bereits „viel funktioniert“, die Spieler sollten „nicht anfangen, an sich zu zweifeln“.
Auf die Rückkehr als Chef-Coach in die Leipziger Arena blickt Löw, der 2015 bis 2018 bereits als Co-Trainer dort arbeitete, voller Vorfreude. „Es werden sicher ein paar Erinnerungen hochkommen“, sagte der Ungar: „Ich hoffe, dass wir mit einem Sieg eine weitere für mich schaffen können.“ Bei seiner Bundesliga-Premiere steht Löw der zuletzt erkrankte Kevin Kampl wieder zur Verfügung. Auf Rang sechs benötigt RB dringend Punkte, um die angestrebte Champions-League-Qualifikation noch zu schaffen.
Foto © IMAGO/Ulrik Pedersen/SID