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·3 April 2025
Müller-Abschied vom FC Bayern? Das sagt Philipp Lahm

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·3 April 2025
Das Karriere-Ende von Thomas Müller beim FC Bayern scheint beschlossene Sache zu sein. Sein jahrelanger Wegbegleiter Philipp Lahm spricht nun von einer absoluten Identifikationsfigur und vermeidet einen Ratschlag.
Großes Rätselraten um Thomas Müller: Endet seine Karriere beim FC Bayern tatsächlich diesen Sommer? Wollte er nicht mehr oder haben ihm die Bosse klargemacht, dass er keinen neuen Vertrag mehr erhalten wird? Bislang haben sich weder der FCB noch Thomas Müller selbst zu der Sache geäußert.
Dafür rätseln gerade sämtliche Ex-Spieler und Experten weltweit, was abgelaufen sein könnte und was jetzt mit Müller passiert. Philipp Lahm hat etliche Jahre mit Müller zusammengespielt, die beiden feierten 2013 die Champions League, wurden etliche Male Meister und standen 2014 mit der Nationalmannschaft ganz oben.
Man kennt und schätzt sich, auch heute noch. Am Rande der Verleihung der Sepp Herberger Awards wurde Lahm auf seinen ehemaligen Teamkollegen angesprochen. Dabei vermeidet er zwar eine Kritik am FC Bayern, legt Müller aber auch nahe, die Entscheidung selbst zu treffen.
„Der Verein lebt auch von Identifikationsfiguren, Thomas ist eine absolute Identifikationsfigur für den Verein, für die Fans, ich glaube auch für die Mannschaft. Weil es wichtig ist, dass Spieler aus der eigenen Jugend auch immer wieder den Sprung schaffen zu den Profis und er hat einfach auch den Verein geprägt in den letzten Jahren.“
Lahm weiter: „Ob er für die Zukunft noch ein wichtiger Spieler ist, müssen andere entscheiden. Und am Ende muss auch der Spieler entscheiden, was er will, ob er noch weiterspielen will oder nicht. Da kann man keine Ratschläge geben, das muss jeder für sich selber wissen. Da wäre es falsch, wenn man irgendjemandem einen Ratschlag gibt.“
Der Ex-Kapitän der Bayern hält sich also bedeckt, möchte vor einer offiziellen Bekanntgabe des Vereins kein Urteil abgeben. Zwischen den Zeilen aber steht: Könnte Müller selbst über sein Karriere-Ende bei den Bayern entscheiden, würde das auf viel Verständnis stoßen. Entscheiden Max Eberl und Co., kommt das bei Fans garantiert nicht gut an.