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·28 February 2025
Rondic und Downs oder Rondic oder Downs? Wie offensiv spielt der 1. FC Köln?
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·28 February 2025
Simon Bartsch
28. Februar 2025
Am Samstagabend trifft der FC im Waldparkstadion auf den Karlsruher SC. Nach dem bitteren 1:1-Remis gegen Düsseldorf könnte FC-Trainer Gerhard Struber es möglicherweise mit zwei Stürmern versuchen. Das zöge allerdings eine Umstellung des Systems nach sich beim 1. FC Köln: Downs und Rondic oder Downs oder Rondic?
Gerhard Struber vom 1. FC köln
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Dass in Sachen Abstimmung noch nicht alles rund läuft mit dem Sturm-Neuzugang der Kölner, wurde am vergangenen Sonntag deutlich. Imad Rondic ließ in einigen Aktionen sein Können erahnen, von einer Soforthilfe scheint der Angreifer aber ein „Stück weit“ entfernt. Auch FC-Kapitän Timo Hübers sah nach dem Derby noch Schwierigkeiten. Er habe mit Leart Pacarada darüber gesprochen, „dass man sich da noch gegenseitig finden muss, wer wohin flankt, wer wohin läuft“, so der Abwehrchef. Er habe Rondic sehr engagiert gesehen. Klar, wäre aber auch, „dass da jetzt das letzte blinde Verständnis vielleicht noch nicht da ist. Ich glaube, das ist auch so ein bisschen der Ursache geschuldet, dass wir nur mit einem klaren Stürmer gespielt haben“, so Hübers weiter. Ob diese Tatsache so auch von FC-Coach Gerhard Struber analysiert wird, wird sich am Samstag in der Aufstellung zeigen.
Dann trifft der FC auf den Tabellenzehnten, den Karlsruher SC. Die Möglichkeit, die Kölner Torgefahr zu erhöhen, könnte in einer doppelten Sturmspitze liegen. Da Tim Lemperle noch mindestens dieses Duell nicht zur Verfügung steht, könnte Struber auf die Doppel-Power von Damion Downs und Imad Rondic setzen. Der Kölner Neuzugang macht die Bälle fest und ist ein klassischer Knipser, der über Flanken bedient werden kann. Downs hingegen wird eher mit vertikalen Pässen in die Tiefe geschickt. Ein Einsatz von beiden könnte die Torchancen der Geißböcke potenzieren, glaubt wohl auch Hübers, der betonte, dass ein weiterer Angreifer, „der noch mehr Räume frei zieht“, Rondic „vielleicht noch besser zu Gesicht gestanden hätte.“ Hört sich eigentlich doch ganz gut an.
Die Krux an der Sache wäre bei dieser Aufstellung in der Spitze allerdings die Frage, welche Rolle dann die weiteren Offensivspieler übernehmen. Zum Beispiel ein Linton Maina. Dass der Kölner Coach den schnellen Vorlagengeber aus der Startelf streicht, ist mehr als unwahrscheinlich. Wäre der 26-Jährige eine Option hitner den Spitzen, obwohl er seine Schnelligkeit auf den Flügeln als Waffe einsetzt. Doch das aktuelle System sieht als Flügelspieler eher die Außenverteidiger und Angriffskette vor. Und somit kommt man sehr schnell auf die Idee, dass bei der Rondic/Downs-Variante die Viererkette wieder ein Option werden könnte. So würde Maina auf der rechten Außenbahn agieren können und gemeinsam mit zum Beispiel Florian Kainz und Dejan Ljubicic auflaufen. Rückkehrer Eric Martel ist auf der Sechs wohl gesetzt. Die Systemumstellung war zuletzt aber kein Thema für den Kölner Trainer.
Es spricht also auch einiges für das bisherige System. Und dort scheint Damion Downs nach der überstandenen Verletzung wieder von Beginn an gesetzt zu sein. Immerhin lobte der Coach den Stürmer am Donnerstag auf der PK für die gute Trainingswoche. Dennoch ist die Variante der Doppelspitze sicher nicht gänzlich vom Tisch. „Beide sind interessante Stürmer mit einem unterschiedlichen Profil. Beide bringen Gefahr mit. Beide haben Abschlussqualitäten“, sagte Struber. „Deswegen würden sich beide auch gut ergänzen.“