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·28 February 2025
Vor Karlsruhe: Gerhard Struber warnt vor dem Gegner, glaubt aber an sein Team
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·28 February 2025
Redaktion
28. Februar 2025
Karlsruhe hat vor den 24. Spieltag 33 Punkte auf dem Konto und steht auf Tabellenplatz zehn. Ein schlagbarer Gegner – sollte man meinen. Doch der KSC ist die Wundertüte der Liga. So spielte die Mannschaft gegen die aktuell neun Teams vor sich drei Mal unentschieden und fuhr ebenfalls drei Siege ein. In der Rückrunde will der FC nun drei Zähler mit nach Hause nehmen. So will der 1. FC Köln im Rückspiel gegen Karlsruhe punkten.
Gerhard Struber will gegen Karlsruhe einen Sieg einfahren
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Das turbulente Hinspiel dürfte beim FC noch in unguter Erinnerung sein: Die Kölner drehten mächtig auf, mussten sich jedoch trotz einer frühen 3:0-Führung am Ende mit einem 4:4 begnügen. Das letzte Duell im Wildparkstadion liegt derweil schon deutlich über ein Jahrzehnt zurück: Im Oktober 2013 gewannen die Geißböcke beim KSC mit 2:1. Beim Wiedersehen an selber Stelle am Samstagabend werden sich die FC-Fans deutlich umgewöhnen müssen. Das Stadion wurde in den letzten Jahren umgebaut. Von dem Oval mit Laufbahn aus der Vergangenheit ist nichts mehr übrig, stattdessen wurde die Arena in ein reines Fußballstadion umgebaut. „Da war ich noch nie“, berichtete der Bereichsleiter Lizenzfußball, Thomas Kessler, und ergänzte: „Da freue ich mich auch drauf.“
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Das Duell wird auch ein Wiedersehen mit einigen Ex-Kölnern. So sitzt mit Christian Eichner ein Ex-FC-Spieler seit mittlerweile fünf Jahren auf der Trainerbank der Karlsruher. Mit Sebastian Freis ist ein ehemaliger Geißbock-Stürmer seit 2023 Bereichsleiter Profis beim KSC. „Sie machen offenbar beide einen guten Job“, äußerte Thomas Kessler mit Blick auf das „Kölner Duo“ bei den Badenern und schob schmunzelnd hinterher: „Auch wenn ich die beiden gut kenne, möchte ich am Samstag den Wildpark lächelnd verlassen.“ Und mit Meiko Wäschenbach wechselte erst Ende Januar ein Spieler vom Geißbockheim in den Hardtwald. Pikant: Der 21-Jährige könnte seine Pflichtspiel-Premiere im KSC-Trikot just gegen den FC feiern. Wäschenbach stand am vergangenen Wochenende beim 3:1-Heimerfolg gegen den 1. FC Magdeburg erstmals im Aufgebot der Badener, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Derweil ist der KSC immer noch auf der Suche, die Lücke zu schließen, die Budu Zivzivadze im Winter hinterlassen hat. Der Stürmer hatte mit seinen zwölf Toren maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Karlsruher, die die Hinrunde als Tabellen-Zweiter beendeten, zwei Zähler hinter dem 1. FC Köln. Dann wechselte Zivzivadze, der zwischenzeitlich auch mit dem FC in Verbindung gebracht wurde, jedoch in die Bundesliga zum 1. FC Heidenheim. Der KSC stürzte seither auf Platz zehn ab, holte nach der Winterpause nur noch vier Zähler. Der FC sucht jedoch selbst auch den Weg zurück in die Erfolgsspur nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg gegen Düsseldorf (1:1) und in Magdeburg (0:3). „Das wird auswärts eine richtige Hürde“, sagte Struber. „Wir wissen aber auch, wie stark wir sein können. Wir wollen unsere Bewaffnung in allen Phasen des Spiels unter Beweis stellen. Das ist unser Anspruch an diesem Spieltag.“
Ein wichtiger Faktor dafür soll Eric Martel werden. Der Mittelfeldspieler verpasste jüngst die beiden Sieglos-Spiele aufgrund einer Muskelverletzung. „Er ist ein wichtiger Faktor für uns, um Spiele zu gewinnen“, unterstrich Struber die Bedeutung Martels. Leart Paqarada fehlt in Karlsruhe gelbgesperrt. Für ihn soll Max Finkgräfe in die erste Elf rutschen. „Ich wünsche mir, dass er sich am Samstag schnell gut ins Spiel rein arbeitet, dass er sich auch viel zutraut und unter Beweis stellt, dass er ein entscheidender Spieler für uns sein kann“, forderte Struber vom 20-Jährigen. Ob Damion Downs oder Imad Rondic im Sturm beginnen werden, ließ der Coach derweil auf der Pressekonferenz am Donnerstag noch offen.
Eine leichte Aufgabe erwartet der Kölner Coach nicht. „Wenn wir auf 100 Prozent sind und in unsere Abläufe kommen, wissen wir, wie schwer es gegen uns ist“, sagt der Coach und gibt auch gleichzeitg eine Marschroute, wie die drei Punkte gegen den KSC eingefahren werden sollen. „Wir müssen wachsam sein, in Ballbesitz- und Umschaltmomenten und wollen über die ganze Spielzeit kontrolliert und dominant sein, uns keine Auszeiten gönnen. Wir wollen achtsam sein, uns aber auch viel zutrauen, wir wollen frech und mutig sein, uns an die Grenze bei Intensität und Aggressivität bewegen.“
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