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·4 April 2025
„Will nicht verkauft werden!“: Peretz dementiert Bayern-Abschied

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·4 April 2025
Zuletzt sorgten Berichte über einen möglichen dauerhaften Abschied von Daniel Peretz beim FC Bayern für Aufsehen. Nun meldet sich der israelische Torwart selbst zu Wort und widerspricht den Spekulationen entschieden.
Peretz war im Sommer 2023 mit dem klaren Ziel nach München gewechselt, sich langfristig als Nachfolger von Manuel Neuer zu etablieren. Doch seine Entwicklung beim FC Bayern geriet ins Stocken. Nach einer schweren Nierenverletzung im Dezember, die ihn wochenlang außer Gefecht setzte, fand er sich bei seiner Rückkehr plötzlich in einer neuen Konkurrenzsituation wieder.
Jonas Urbig, der während Peretz’ Verletzungspause verpflichtet wurde, gilt inzwischen als fest gesetzte Nummer zwei hinter Neuer. Zusätzlich deutet eine bevorstehende Vertragsverlängerung von Sven Ulreich darauf hin, dass auch dieser weiterhin als erfahrener Backup eingeplant ist. Laut Sport Bild sieht der FC Bayern Urbig als klare Nummer zwei, während Ulreich künftig den Kader als routinierter Ersatz ergänzen soll.
Erst kürzlich berichtete fussball.news, dass Peretz daher den Verein nicht nur auf Leihbasis, sondern dauerhaft verlassen möchte. Diese Berichte wurden durch das anhaltende Interesse aus dem Ausland, insbesondere vom RC Lens, weiter befeuert. Der französische Klub soll bereits im Januar versucht haben, Peretz mit garantierten Einsatzzeiten zu locken, was der 24-Jährige damals jedoch ablehnte, um weiter in München um seine Chance zu kämpfen.
Doch Peretz widerspricht den Gerüchten nun entschieden. In einem Interview mit der BILD betonte er, dass er keineswegs mit dem Kapitel Bayern abgeschlossen hat. „Mein Traum ist es immer noch, der erste Torhüter beim FC Bayern zu werden. Daran arbeite ich hart. Deshalb will ich auch nicht verkauft werden oder den Verein dauerhaft verlassen. Mein Plan ist es, nach dieser Saison auf Leihbasis zu gehen, um Spielzeit zu bekommen, mich zu verbessern und für den FC Bayern bereit zu sein.“
Auch wenn Peretz sich momentan hinter Neuer, Urbig und möglicherweise Ulreich einordnen muss, bleibt er kämpferisch. Eine Leihe nach der laufenden Saison sieht er als Chance, wertvolle Spielpraxis zu sammeln und gestärkt nach München zurückzukehren. Trotz des zunehmenden Interesses aus dem Ausland hält Peretz an seinem Plan fest, eines Tages als Stammtorhüter für den FC Bayern aufzulaufen. Das Rennen um das Erbe von Manuel Neuer scheint dabei noch längst nicht entschieden zu sein.