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·3 de abril de 2025
Helmer kritisiert Umgang mit Müller: „Keine Dankbarkeit im Fußball“

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·3 de abril de 2025
Die Zeit von Thomas Müller beim FC Bayern scheint sich dem Ende zuzuneigen. Ex-Bayern-Spieler Thomas Helmer findet für das Vorgehen des Klubs deutliche Worte.
Bereits in wenigen Monaten läuft Thomas Müllers Vertrag an der Säbener Straße aus, eine Verlängerung soll laut Medienberichten wegen des Sparkurses nicht infrage kommen. Wie die Bayern-Legende Thomas Helmer in der Münchner AZ betont, haben sich die Münchner mit ihrer Vorgehensweise jedoch keinen Gefallen getan.
Foto: IMAGO
„Irgendjemand von Bayern muss es erzählt haben. Und es ist definitiv nicht gut, dass es öffentlich geworden ist“, erklärte der 59-Jährige. Helmer hätte sich dahingegen gewünscht, dass Klub und Spieler gemeinsam eine Lösung finden und die Entscheidung zusammen auf einer Pressekonferenz verkünden.
Müller sei „einer der größten Spieler der Bayern-Historie“, betont der Ex-Profi. Das frühzeitige Durchsickern der Vertragsentscheidung habe vor allem dem Verein geschadet. Laut Helmer hätte man Müller selbst die Wahl überlassen sollen – wie es auch der Sportvorstand Max Eberl auf einer Pressekonferenz angekündigt hatte.
Dann findet der frühere Innenverteidiger klare Worte: „Aber es zeigt mal wieder: Dankbarkeit gibt es nicht im Fußball.“
Helmer kennt die Situation aus eigener Erfahrung und betont, dass Ehrlichkeit von Klubseite wichtig sei – auch wenn sie manchmal hart wirke. „Das ist heute ein bisschen verloren gegangen“, so der 59-Jährige.
Auch den Zeitpunkt des Karriereendes von Müller greift der 59-Jährige auf und erklärt: „Für einen Spieler wie Müller ist es immer schwierig, den Absprung zu schaffen, wenn man noch ein Jahr spielen möchte. Ehrlichkeit von der Klubseite ist am wichtigsten“, führte Helmer aus.
Eine Zukunft im Bayern-Management kann sich Helmer allerdings gut vorstellen: „Er ist einer, der Bayern in Zukunft sehr guttun würde.“ Doch zunächst solle Müller nach der aktiven Karriere Abstand gewinnen – vielleicht mit einem Urlaub auf den Malediven, wie es Helmer selbst getan habe.