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·5 avril 2025
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Was wir wissen: Thomas Müller wird den FC Bayern im Sommer nach 25 Jahren im Verein verlassen. Was wir nicht wissen: Wo jetzt zukünftig die Räume gedeutet werden. Von einem Karriereende ist bisher nämlich noch keine Rede. Nach langer Zeit bei einem Klub ist es aber auch gar nicht so einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Wir schauen auf fünf mögliche Optionen.
Die auf den ersten Blick logischste Möglichkeit ist ein Wechsel in die nordamerikanische Major League Soccer. Bastian Schweinsteiger hat vor Jahren mit seinem Karriereende bei Chicago Fire bereits gezeigt, dass es sich auch in der MLS als Legende ganz gut leben lässt. Für Müller gäbe es mit dem Los Angeles FC dabei sogar eine Option, beim Partnerverein des FC Bayern unterzukommen. Der nette Nebeneffekt wären Derbys gegen den aktuell bei LA Galaxy unter Vertrag stehenden Marco Reus.
📸 Ronald Martinez - 2025 Getty Images
Lustig wäre es aber auch, wenn Müller nicht, so wie die Bayern-Bosse es sich Berichten zufolge wünschen sollen, zum LAFC geht, sondern bei Minnesota United oder den San José Earthquakes unterschreibt. Was er im Vergleich zu Bastian Schweinsteiger auf dem Weg von München in die USA aber in jedem Fall auslassen sollte: Die anstrengende Zwischenstation bei Manchester United.
Noch ein Jahr Italien? In der Serie A gibt es zwar keinen Partnerklub des FC Bayern und durch das bevorstehende Hummels-Karriereende auch keine BVB-Legende für Derbys, aber dafür: Das süße Leben! Spaghetti und Gelato in der Sonne als Erholung von jahrelangem Weißbier-fürs-Foto-hochalten. Erstmal schwierig, sich Thomas Müller in Lila vorzustellen, doch warum denn nicht die Profilaufbahn bei einem Espresso mit Robin Gosens in der Toskana ausklingen lassen?
Das Gegenteil von ausklingen lassen: Philipp Lahms Abgang beim FC Bayern. Nix mit Abschiedstournee, neuen Kulturen und dem ganzen Kram, direkt der klare Cut und das Karriereende. Ab dann nur noch Funktionärsjobs. Hier mal den VfB Stuttgart beraten, da mal 'ne kleine Heim-EM organisieren, beziehungsweise: Ab auf den Golfplatz!
Wenn man jahrelang in der deutschen Öffentlichkeit so beliebt ist, dass man ständig nur noch abgekultet wird und die Zuneigung einer ganzen Nation beinahe schon belastend wird, ist das natürlich auch eine Option: Einfach einen Funktionärsjob im Red-Bull-Imperium übernehmen und schon fragen einen deutlich weniger Leute nach Fotos.
📸 Handout - 2025 Red Bull
Falls Müller sich aber doch lieber weiterhin kollektiver Beliebtheit erfreuen will, gibt es auch die Möglichkeit, einfach noch bei einem anderen Klub zur Legende zu werden.
📸 Juergen Schwarz - 2013 Getty Images
Raúl hat damals mit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen eindrucksvoll gezeigt, dass man es schaffen kann, sich bei einem zweiten Verein unsterblich zu machen. Nun kann Müller selbstverständlich nicht einfach zu Schalke in die zweite Liga wechseln, aber konsequenterweise müsste es ja ohnehin der umgekehrte Raúl-Weg sein, also ein Wechsel zu einem spanischen Traditionsverein. Müller als Kapitän des gelben U-Boots Villareal? Wir sagen: ¡Si!
📸 Alexander Hassenstein - 2025 Getty Images
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