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·5 avril 2025
Upamecano fordert Top-Gehalt: Bayern steht vor dem nächsten Vertragspoker

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·5 avril 2025
Der FC Bayern München bereitet sich auf die nächste Vertragsverhandlung vor. Diesmal geht es um Dayot Upamecano, dessen Gehaltsforderungen zu einer Herausforderung für die Klubführung werden könnten.
Während zuletzt einige Leistungsträger wie Jamal Musiala, Alphonso Davies und Joshua Kimmich langfristig gebunden wurden, richtet sich der Fokus nun auf Upamecano. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2026, doch Bayern möchte den Innenverteidiger frühzeitig langfristig an den Klub binden. Laut kicker orientiert sich der 26-Jährige mit seinen Forderungen an den kürzlich verbesserten Verträgen seiner Mitspieler. Grundsätzlich besteht Einigkeit über eine Verlängerung, doch bei den finanziellen Konditionen gibt es weiterhin Diskrepanzen.
Upamecano, der unter Trainer Vincent Kompany zu den zentralen Leistungsträgern zählt, hat seinen Stellenwert im Team mit konstant starken Leistungen gefestigt. Trotz dieser Bedeutung fehlt bislang das endgültige Okay des Aufsichtsrats – vermutlich aufgrund eben dieser finanziellen Forderungen der Spieler-Seite.
„Upa weiß, dass wir unbedingt mit ihm verlängern wollen. Wir haben sehr gute Gespräche mit ihm geführt. Wir würden gerne zeitnah mit ihm verlängern. Wir sind sehr, sehr happy mit Upas Entwicklung. Und er ist auch sehr glücklich mit dem FC Bayern“, erklärte Sportdirektor Christoph Freund kürzlich und machte damit deutlich, dass die Münchner dennoch an einer Lösung arbeiten.
Erschwert wird der Vertragspoker zudem durch Upamecanos aktuelle Verletzung. Der Abwehrchef musste sich kürzlich einer Arthroskopie am linken Knie unterziehen, nachdem sowohl freie Gelenkkörper als auch ein Knorpelschaden festgestellt wurden. Deutsche Medien gehen von einer Pause von mindestens drei Monaten aus, doch Le Parisien widerspricht dieser Prognose. Laut dem französischen Blatt könnte Upamecano bereits im Mai wieder einsatzbereit sein und somit für ein mögliches Champions-League-Finale zur Verfügung stehen.
Ob sich Bayern und Upamecano in den kommenden Wochen auf einen neuen Vertrag einigen können, bleibt abzuwarten. Auch wenn der Druck aufgrund des bis 2026 laufenden Vertrags nicht allzu groß ist, könnten die Gehaltsvorstellungen des Franzosen dennoch zu einer langwierigen Verhandlungsphase führen.