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·2 April 2025

Zoff beim FC Bayern! Max Eberl könnte bereits im Sommer gehen

Gambar artikel:Zoff beim FC Bayern! Max Eberl könnte bereits im Sommer gehen

Max Eberl steht beim FC Bayern unter wachsendem Druck. Nur gut ein Jahr nach seinem Amtsantritt als Sportvorstand scheint das Vertrauensverhältnis zu Teilen des Aufsichtsrats erschüttert – intern ist sogar von einem vorzeitigen Abschied im Sommer die Rede. Die Gründe sind vielschichtig, das Gesamtbild problematisch.

Schon im Sommer 2024 zeichnete sich ab, dass Eberls Führungsstil nicht überall gut ankommt. Die Verpflichtung von Trainer Vincent Kompany nach einer zähen und langwierigen Trainersuche wurde intern kritisch beäugt. Nach Informationen der Abendzeitung München sorgte zudem Eberls Vorstoß in Sachen Jonathan Tah für Unruhe. Der Sportvorstand wollte den Leverkusener Innenverteidiger unbedingt nach München holen – doch der Aufsichtsrat blockierte den Transfer mit Verweis auf die fehlende sportliche Notwendigkeit und die hohen Kosten.


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Uli Hoeneß selbst hatte damals die Marschroute vorgegeben: „Wir haben keinen Geld-Scheißer.“ Eine deutliche Ansage, die Eberl nicht überhört haben dürfte – und doch offenbar nicht konsequent genug befolgt hat.

Zuviel Geld, zu wenig Kommunikation, zu viele Alleingänge

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Foto: IMAGO

Die Vorwürfe gegen Eberl wiegen schwer und kommen mittlerweile aus allen Ecken: Zu hohe Ausgaben, zu wenig Abstimmung mit den Klub-Oberen und ein Hang zum Alleingang, so beschreibt es die Abendzeitung München. Bereits bei der Trainersuche rund um Julian Nagelsmann soll Eberl auf eigene Faust agiert haben – trotz interner Bedenken. Das Ergebnis: eine öffentliche Abfuhr und zusätzlicher Imageschaden für den Verein.

Auch bei den Vertragsverlängerungen mit Jamal Musiala, Alphonso Davies und Joshua Kimmich sei Eberl nicht wie gewünscht vorgegangen. Die Gespräche hätten zu lange gedauert und seien zu teuer ausgefallen – obwohl Eberl eigentlich den Auftrag hatte, den Sparkurs zu forcieren.

Besonders pikant: In den finalen Phasen der Verhandlungen war CEO Jan-Christian Dreesen federführend, Eberl spielte offenbar keine Rolle mehr.

Ist Eberl noch der richtige Mann?

Im Hintergrund laufen laut AZ-Informationen bereits Planspiele für eine mögliche Neuaufstellung. Sportdirektor Christoph Freund gilt intern als denkbare Nachfolgelösung – kommunikativ stark, loyal, bestens vernetzt. Darüber hinaus wurden auch externe Optionen geprüft: Gespräche mit Ralf Rangnick und Mario Gomez fanden statt, ohne dass es bislang konkret wurde. Der Pay-TV-Sender Sky bringt zudem Franfurt-Boss Markus Krösche ins Spiel.

Doch bevor über Nachfolger entschieden wird, muss geklärt werden, ob Eberl überhaupt bleibt. Die Sommer-Transferperiode dürfte zur Nagelprobe werden: Gelingt es dem Sportvorstand, Spieler wie Serge Gnabry oder Kingsley Coman zu verkaufen und gleichzeitig die Gehaltsstruktur zu entschlacken? Oder zieht der Aufsichtsrat frühzeitig die Reißleine?

Eines ist klar: Der FC Bayern braucht Konstanz in der Führung – doch momentan ist davon wenig zu spüren. Sollte Eberl tatsächlich gehen müssen, wäre das nicht nur ein Rückschlag für ihn persönlich, sondern auch ein weiteres Kapitel in einer zunehmend unübersichtlichen Führungskrise beim Rekordmeister.

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