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·5 aprile 2025

"Das ist ein Meter": So kam es zum Tor-Klau bei 1860 München

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Beim Spiel zwischen 1860 München und Energie Cottbus brachte Kozuki den Ball bereits nach vier Minuten klar zum 1:0 für die Löwen im Tor unter, dennoch wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert, nachdem Borgmann das Spielgerät wieder aus dem Tor geschossen hatte. Wie es dazu kam.

Werbebande behinderte Sicht

Es war die wohl krasseste Fehlentscheidung der bisherigen Saison. Schließlich war der Ball eindeutig hinter der Linie, dafür hätte es nicht mal den Videobeweis gebraucht. "Ich habe mit dem Linienrichter gesprochen. Ich meinte, dass er es wegen einer Werbebande nicht sehen konnte", berichtete Trainer Patrick Glöckner bei "MagentaSport". In der Tat lag neben dem Tor eine kleine Werbebande, die es dem Assistenten offenbar nicht möglich machte, zweifelsfrei zu erkennen, ob der Ball hinter der Torlinie war. In diesem Fall gab es aber keine zwei Meinungen. "Es tut mir leid für den Linienrichter, dass er da falsch gelegen hat. Das hat er bestimmt nicht extra gemacht, aber das sind spielentscheidende Szenen", meinte Glöckner. "Das ist ein Meter."


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Am Ende fiel der nicht gegebene Treffer durch den Kantersieg der Löwen nicht schwerer ins Gewicht. "Zum Glück ist am Ende alles gut gegangen. Fehler machen ist menschlich", zeigte sich der Löwen-Coach versöhnlich, konnte aber nicht verbergen, dass 1860 zum wiederholten Male im Pech bei Schiedsrichter-Entscheidungen war. Zumal es nach 20 Minuten zudem noch einen Elfmeter statt eines Freistoßes hätte geben müssen. "Wir sind jetzt schon des Öfteren bestraft worden, jetzt ist wieder eine Szene dazugekommen." Erst unter der Woche hatte Sportchef Christian Werner scharfe Kritik an den wiederholten Fehlentscheidungen formuliert, nachdem 1860 vor dem Spieltag nach Auswertung von liga3-online.de-Experte Babak Rafati in dieser Saison bereits 13 Mal benachteiligt worden war (Platz 3 im Liga-Vergleich).

Torlinientechnologie könnte für Abhilfe sorgen

Mit der Torlinientechnologie, wie sie in der Bundesliga zum Einsatz kommt, hätte diese Fehlentscheidung aus der vierten Minute nun verhindert werden können. Glöckner meinte aber: "So viele Szenen kommen in Sachen Torlinientechnologie während einer Saison eigentlich nicht vor. Da muss man immer gucken, ob das finanzierbar ist." Auch die VAR-Einführung in der 3. Liga ist bislang unter anderem an der Kostenfrage gescheitert. Glöckner betonte, man müsse die Kirche im Dorf lassen. "Der Linienrichter hat vielleicht nicht seinen besten Tag in der Situation gehabt. Andere Szenen hat er aber gut entschieden. Generell war es okay von den Schiedsrichtern."

Die Szene im Video:

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