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·03 de abril de 2025
Aufstiegsreform: Wollitz bringt Abstiegsrelegation ins Spiel

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·03 de abril de 2025
In die Diskussion um eine Reform des Aufstiegs in die 3. Liga hat sich nun auch Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz eingeschaltet – und eine Abstiegsrelegation ins Spiel gebracht.
Wie der 59-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei 1860 München (Samstag, 14 Uhr) sagte, müsse überlegt werden, den Viertletzten der Tabelle an einer Relegation mit den Meistern der Regionalliga teilnehmen zu lassen. Aus Sicht des Cottbuser Trainers würde damit zum einen die 3. Liga ins Boot für eine Aufstiegsreform geholt werden, da der Viertletzte nicht mehr direkt absteigt, sondern in der Relegation die Chance hätte, den Absturz in die Regionalliga noch zu verhindern.
Zum anderen würde eine Abstiegsrelegation die 3. Liga weiter aufwerten, meinte der 59-Jährige. Momentan werde die höchste Spielklasse des DFB trotz immer neuer Zuschauer-Bestmarken "nach wie vor stiefmütterlich" behandelt. Vor allem im Hinblick auf das TV-Geld. Dieses müsste nach Meinung des gebürtigen Ostwestfalen "Minimum verdoppelt werden".
Wie der Modus der Relegation konkret aussehen könnte, ließ Wollitz offen. Als eine denkbare Option nannte er die Bildung von zwei Dreiergruppen aus den fünf Regionalliga-Meistern und dem Viertletzten der 3. Liga. Auch ein Losverfahren brachte der 59-Jährige ins Spiel. Problem jedoch: Die Grundsatzforderung vieler Klubs und Fans, wonach alle Meister aufsteigen müssen, wäre bei einer Abstiegsrelegation nicht erfüllt.
Um für eine gerechte Lösung zu sorgen, setzen sich die Klubs aus der Regionalliga Nordost für eine Vier-Staffel-Lösung ein. Wollitz glaubt allerdings nicht, dass diese Vorhaben zum Erfolg führen. Dennoch werde Energie die Initiative unterstützen, um "Strukturen zu verändern". Das ist allerdings nur möglich, wenn alle dazu bereit sind. Das scheint allerdings nicht der Fall zu sein.