SVS wandelt am Abgrund: "Werden weiter an unsere Grenzen gehen" | OneFootball

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·04 de abril de 2025

SVS wandelt am Abgrund: "Werden weiter an unsere Grenzen gehen"

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Die Krise des SV Sandhausen dauert an. Nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart II ist das rettende Ufer bereits fünf Punkt entfernt. Ein Sieg gegen den SC Verl (Sonntag, 16:30 Uhr) wird praktisch schon Pflicht für die Mannschaft von Kenan Kocak. Am Hardtwald muss ein Befreiungsschlag her.

"Leider haben wir uns selbst geschlagen"

In der Rückrunde bildet der SV Sandhausen gemeinsam mit der SpVgg Unterhaching bislang das Schlusslicht in der Tabelle, weil die Mannschaft von Kenan Kocak schon acht von elf Partien im neuen Kalenderjahr verloren hat. Der letzte Sieg? Ein 1:0 im Februar gegen Arminia Bielefeld. Am vergangenen Wochenende führten die Kurpfälzer dann immerhin mal wieder, doch am Ende drehte der VfB Stuttgart II die Partie – und vergrößerte damit den Abstand zum SVS erheblich. Sandhausen braucht Punkte.


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"Wir haben gesehen, dass die Truppe intakt ist. Leider haben wir uns selbst geschlagen", fand Cheftrainer Kenan Kocak mit Rückblick auf die Partie gegen Stuttgart. Eine Erkenntnis, aber keine Hilfe. Denn die Lage der Sandhäuser wird immer brenzliger. "Selbstverständlich wissen wir um die Situation. Wir sind dennoch nach wie vor davon überzeugt, es zu schaffen", fand der SVS-Coach deutliche Worte für die Situation. Und versprach: "Deshalb werden wir weiter täglich an unsere Grenzen und darüber hinaus gehen."

"Was wir machen, muss Sinn ergeben"

Im Heimspiel gegen den SC Verl wird Alexander Fuchs (muskuläre Probleme) weiterhin ausfallen, zudem seien Taylan Duman und Christoph Ehlich immer noch angeschlagen. Zumindest im Fall von Ehlich könnte es aber wohl für einen Einsatz reichen, was bei Kapitän Jakob Lewald aufgrund von muskulären Problemen definitiv nicht der Fall sein wird. "Wir hoffen, dass wir gegen München oder Aachen auf ihn zurückgreifen können", bangte Kocak bereits um weitere Einsätze seines Spielführers. Trotz aller Widrigkeiten blickte der Cheftrainer weiter nach vorne – doch wie sehen die Lösungen aus?

"Ich bin kein Freund von Aktionismus. Was wir machen, muss Sinn ergeben", gab Kocak vor. "Es bringt uns auch nichts, Prophezeiungen oder Hochrechnungen anzuschauen. Die können wir nicht beeinflussen. Wir wollen unsere Spiele erfolgreich gestalten, darauf liegt der Fokus." Mit dem Sportclub aus Verl haben die Sandhäuser jedenfalls eine große Aufgabe vor der Brust, das war dem 44-Jährigen ebenfalls bewusst. "Verl spielt eine gute Runde und steht nicht umsonst in der Tabellenregion, das müssen wir anerkennen", so Kocak über den Tabellensechsten. "Sie haben gute Kicker, auf die wir uns vorbereiten müssen. Es gilt, gegen das spielstarke Mittelfeld unser eigenes Spiel durchzuziehen." Und um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten.

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