90min
·4 April 2025
"Andere machen es einfach besser": Werner mit klarer Ansage an Werder-Flop

In partnership with
Yahoo sports90min
·4 April 2025
Im vergangenen Sommer waren die Hoffnungen in Skelly Alvero noch groß: Nach Ablauf seiner Leihe zahlte Werder Bremen 4,75 Millionen Euro an Olympique Lyon, um den defensiven Mittelfeldspieler fest zu verpflichten. Seitdem läuft des für den Franzosen an der Weser allerdings enttäuschend.
Nachdem Alvero in der Hinrunde auch aufgrund von Knieproblemen kaum zum Einsatz kam, sollte er die Winterpause eigentlich für einen Neuanfang nutzen. Doch der 22-Jährige kommt in Bremen weiterhin nicht in Fahrt: Seit dem Jahreswechsel stand Alvero nur viermal auf dem Platz, bei den beiden jüngsten Bundesliga-Spielen gegen Gladbach (2:4) und Kiel (3:0) war er nicht einmal im Kader.
Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (18.30 Uhr) erklärte Werner deutlich, warum Alvero keine Rolle mehr spielt: "Es hat rein sportliche Gründe. Andere machen es einfach besser als er, im Training und in den Einsätzen, die sie hatten", sagte der 36-Jährige laut Bild offen. "Vor einem Spieltag schaut man sich an, welche Wechseloptionen sich ergeben können. Und wen man am wahrscheinlichsten brauchen wird."
Doch in welchen Bereichen herrscht bei Alvero noch Luft nach oben? "Man kann dem Spieler Dinge erklären, warum man wie entscheidet. Bei Skelly ist das Thema die Klarheit in seinem Spiel. Im Ballbesitz die Fehlerquote zu minimieren, Bälle schnell weiter zu passen, ohne, dass man das Besondere versucht. Das ist für ihn der erste Anhaltspunkt, um seine Situation verbessern zu können", verriet Werner.
Alvero wird sich also zunächst wieder im Training beweisen müssen, um schon bald zumindest wieder in den Spieltagskader zurückkehren zu können. Werner und sein Trainerteam stehen ihm dabei unterstützend zur Seite: "Die Co-Trainer und ich sprechen mit ihm und zeigen Dinge auf, die er verbessern muss, um seine Situation verändern zu können. Das tun wir intensiv mit den Jungs, die hintendran sind. Und einem Spieler klar mitzugeben, was man sehen will", sicherte der Coach dem degradierten Youngster zu.
Weitere Werder-News lesen:
feed