Gegen das große Zittern: Wird das Heimspiel gegen Cottbus zum Löwen-Booster? | OneFootball

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·4 avril 2025

Gegen das große Zittern: Wird das Heimspiel gegen Cottbus zum Löwen-Booster?

Image de l'article :Gegen das große Zittern: Wird das Heimspiel gegen Cottbus zum Löwen-Booster?

Eigentlich wollte 1860 nicht wieder in diese Situation kommen wie im Vorjahr, als der Drittliga-Dino aus München-Giesing bis zum Ende in den Abstiegskampf verwickelt war. Erst am vorletzten Spieltag retteten sich die Löwen. Wird's wieder das große Zittern?

Vielleicht klappt´s in diesem Jahr zumindest etwas früher mit der perspektivischen Weichenstellung (auch im Hinblick auf die Personalplanungen) - das Heim-Duell am 31. Spieltag gegen den Tabellenzweiten Energie Cottbus (Samstag, 14.03 Uhr, db24-Ticker) könnte im Erfolgsfall wie ein Booster für die Löwen wirken.


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Aktuell steht die Mannschaft nach der 0:1-Pleite in Osnabrück bei 39 Punkten auf Platz 12. Doch der Tabellenstand ist trügerisch. Bis zur Abstiegszone beträgt das Pölsterchen gerade einmal drei Punkte. Den Löwen ist dringend zu empfehlen, dass sie ihre unter Patrick Glöckner gestartete Serie (1:0 gegen Dortmund II, 2:1 gegen Haching) im heimischen Grünwalder Stadion weiter ausbauen.

Natürlich hat Glöckner auch den Bielefelder Triumph über Double-Gewinner Bayer Leverkusen (2:1) im TV verfolgt - was können die Löwen von der Arminia für den Abstiegskampf lernen? “Im Fußball ist alles möglich”, sagt Glöckner und lacht. An der Mentalität, die die Ostwestfalen gegen den prinzipiell übermächtigen Gegner an den Tag gelegt haben, sieht Glöckner jedenfalls auch bei seiner Mannschaft: “Die Mentalität bringen wir ja. In der Formtabelle der letzten fünf Spieltage sind wir immer noch Zweiter. Bielefeld ist mit uns gleich. Nur Dynamo Dresden hat einen Punkt mehr geholt. Wir haben in den letzten fünf Spielen die Gegentore brutal minimiert, auch die gegnerischen Torchancen runtergefahren - und wir spielen Chancen raus.”

So wie beim 0:1 in Osnabrück, als die Löwen fünf bis sechs gute Einschussmöglichkeiten hatten, aber den Ball trotzdem nicht über die Torlinie bekamen. “Die Entwicklung ist eigentlich in allen Bereichen sehr gut, auch wenn das Ergebnis in Osnabrück nicht gestimmt hat.”

Glöckner traut seiner Mannschaft im Abstiegskampf die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit im ersten von insgesamt acht K.o.-Spielen zu. “Die Sinne werden immer geschärft, das ist auch das, auf das wir hincoachen - worauf wir vor jedem Training hinweisen und auch in jeder Einheit vorleben, weil es genau darum geht. Ich habe die Endspiele ausgegeben, die bleiben bestehen. Dass wir nicht jedes Spiel gewinnen, war klar. Das schafft keiner in der Liga oder in einer anderen Klasse. Von daher ist es wichtig, dass wir Spiel für Spiel abarbeiten. Für uns zählen jetzt nicht die acht Spiele, sondern das nächste Spiel. Wir wollen wieder gut verteidigen, Chancen rausspielen, aber dieses Mal ein anderes Ergebnis. Wir müssen es schaffen, den Punch zu setzen.”

Um die Cottbuser zu kontrollieren, wird 1860 auch Tolcay Cigerci, dem Dreh- und Angelpunkt der Gäste mit 12 Toren und sieben Vorlagen, ein besonderes Augenmerk schenken. “Cigerci hat seine technischen Fertigkeiten, das ist bekannt. Er hat ein sehr gutes Auge, ein gutes Timing für seine Mitspieler und auch selbst einen guten Abschluss. Bei ihm ist es wichtig, dass du ihn in Zweikämpfe verwickelst, dass du aggressiv gegen ihn spielst. Wir müssen ihm auf die Füße stehen. Aber das machen wir immer. Wir fetzen in unserer Pressingzone schon richtig drauf - das ist schon geil.” Wie geil es für Sechzig gegen Cottbus letztlich wird, das werden die Fans am Samstag gegen 15.50 Uhr wissen.

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